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Angstraum Bahn

Ein sicherer ÖPNV ist kein Luxus. Es muss investiert werden, schreibt der stellvertretende Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft, Heiko Teggatz, in einem Gastbeitrag.
Gewalttaten gegen Bahnmitarbeiter
Foto: IMAGO/Gottfried Czepluch (www.imago-images.de) | An Investitionen führt kein Weg vorbei: mehr Personal im Streifendienst, mehr sichtbare Präsenz an Bahnhöfen, moderne Video- und Analysetechnik, zeitgemäßere Kompetenzen für Sicherheitsbehörden.

Die jüngsten Gewalttaten im öffentlichen Personennahverkehr – der tödliche Angriff auf einen Schaffner oder das vorsätzliche Stoßen einer jungen Frau vor eine U-Bahn – haben das Sicherheitsgefühl vieler Menschen massiv erschüttert. Sie offenbaren einen Trend, der sich längst in den Zahlen abbildet: Gewalt im Bereich des Bahnverkehrs ist kein Randphänomen mehr, sondern tägliche Realität. Der Jahresbericht der Bundespolizei 2024 zeigt das unmissverständlich. Knapp 34.000 Gewaltdelikte allein in Bahnhöfen und Zügen, ein Anstieg von über sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr. Hinzu kommen mehr als 2.200 Angriffe auf Polizeikräfte – ebenfalls mit steigender Tendenz.

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