Die deutsche Wirtschaft befindet sich im vierten Jahr der Stagnation, politische Abhilfe wäre das Gebot der Stunde. Da löste das Bekenntnis der Arbeits- und Sozialministerin Bärbel Bas Ende April einige Irritation aus: „Was fehlt von der Bundesregierung … ist ein Plan, wo wollen wir in 20, 30 Jahren sein. Das heißt, welche Branchen, welche Bereiche müssen wir jetzt auch stärken, und vor allen Dingen mit Innovationen und Fördergeldern auch versorgen, damit diese Standorte gesichert werden können, und vor allen Dingen auch für die Beschäftigten klar ist, welcher Standort, welcher Bereich in Chemie, Automobil und Stahl bleibt denn auch an welchem Standort erhalten, dafür braucht es meines Erachtens einen guten Plan.“ Ein Plan ...
Ein Plan ohne Planwirtschaft
Anpassung statt Versteinerung: Eine aktuelle Agenda-Blaupause zweier Ökonomen liefert ein Rezept, das mit der wirtschaftspolitischen Debatte eher wenig gemein hat.
