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Kritisiert mich, aber mit der Wahrheit: Leo reagiert auf Trump-Kritik

Die Kirche spricht sich seit Jahren gegen alle Atomwaffen aus, kontert der Papst den Vorwurf des US-Präsidenten, es für akzeptabel zu halten, dass der Iran über Atomwaffen verfüge.
Leo reagiert nach erneuter Kritik von US-Präsident Trump
Foto: IMAGO/Maria Grazia Picciarella (www.imago-images.de) | Er hoffe einfach, „dass man mir wegen des Wertes von Gottes Wort zuhört“, betonte der Papst nach der erneuten Kritik von US-Präsident Trump.

Papst Leo XIV. hat auf die erneute Kritik des US-Präsidenten Donald Trump reagiert. Vor Journalisten erklärte der Pontifex am Dienstagnachmittag in Castel Gandolfo, die Mission der Kirche sei es, das Evangelium zu verkünden und den Frieden zu predigen. „Wenn mich jemand dafür kritisieren will, dass ich das Evangelium verkünde, soll er dies mit der Wahrheit tun.“

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Zuvor hatte ein Interview für Schlagzeilen gesorgt, in dem Trump den Papst abermals scharf kritisierte. Der US-Präsident warf Leo indirekt vor, dieser halte es für akzeptabel, dass der Iran über Atomwaffen verfüge, und bringe „viele Katholiken und viele Menschen in Gefahr“.

Papst hofft auf „guten Dialog“ mit Rubio

Papst Leo wies diese Behauptung am Dienstag zurück: „Die Kirche spricht sich seit Jahren gegen alle Atomwaffen aus, daran besteht also kein Zweifel.“ Er hoffe einfach, „dass man mir wegen des Wertes von Gottes Wort zuhört“, betonte der Papst. In diesem Sinn habe er „bereits vom ersten Moment meiner Wahl an gesprochen“.

Für das am Donnerstag angesetzte Treffen mit dem US-Außenminister Marco Rubio äußerte der Papst die Hoffnung auf einen „guten Dialog“, sodass man mit Vertrauen und Offenheit zu einem „guten Verständnis“ gelange. Dass die Kritik von Präsident Trump eine Rolle spielen werde, glaube er nicht: „Ich denke, die Themen, wegen denen er kommt, sind nicht die von heute“, so Leo.  DT/mlu

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