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Menschen mit Sehbehinderung den Genuss von Büchern ermöglichen

„Ich sehe so wie du nicht siehst“: Der 6. Juni steht in Deutschland im Zeichen der Sehbehinderung.
Deutsche Katholische Bücherei für barrierefreies Lesen (DKBBLesen)
Foto: IMAGO/Alla Azarnikova (www.imago-images.de) | Rund 4.000 Bücher in Blindenschrift führt die Deutsche Katholische Bücherei für barrierefreies Lesen (DKBBLesen).

„Blinde sehen und Lahme gehen“ – das sind laut Evangelium die Anzeichen des nahenden Gottesreiches. Ganz soweit ist man in Bonn noch nicht, doch die Deutsche Katholische Bücherei für barrierefreies Lesen (DKBBLesen) trägt mit viel Engagement dazu bei, dass auch Menschen mit Sehbehinderung in den Genuss von Büchern kommen.

Rund 4.000 Bücher in Blindenschrift

Unter dem Motto „Ich sehe so wie du nicht siehst“ wird in Deutschland jährlich am 6. Juni der „Tag der Sehbehinderung“ begangen – für die Mitarbeiter der Bonner Bibliothek gilt dieser Aktionstag 365 Tage im Jahr. Im Tonstudio werden jährlich bis zu 100 Hörbücher und zahlreiche Zeitschriften produziert, insgesamt kommt der Bestand auf fast 13.000 Titel. Dazu kommen noch rund 4.000 Bücher in Blindenschrift.

Hörbücher sind allerdings nicht nur für Sehbehinderte eine große Hilfe, sondern etwa auch etwa Parkinsonkranke oder Schlaganfallpatienten. Auch für sie leistet die DKBBLesen einen wertvollen Beitrag.  DT/smo

Lesen Sie den ausführlichen Bericht in der kommenden Ausgabe der "Tagespost".

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