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Regierung plant Familien zu dekonstruieren

Vertrag statt Abstammung. Das geplante neue Familienrecht klammert die biologische Abstammung fast völlig aus. Birgit Kelle rät im Vortrag, geplante Gesetze zu Ende zu denken.
Politische Pläne wollen die natürliche Familie dekonstruieren
Foto: Christian Charisius (dpa) | Politische Pläne wollen die natürliche Familie dekonstruieren und durch eine beliebige Vertragspartnerschaft ersetzen.

Über die Dekonstruktion der Familie und die derzeitigen Pläne der Familien- und Genderpolitik sprach die Autorin und Tagespostkolumnistin Birgit Kelle im Tagespost Online Forum. Das digitale Vortragsformat der Tagespost Stiftung für katholische Publizistik läuft seit über einem Jahr und findet etwa alle zwei Monate statt. Kelle stellte insbesondere die Pläne der Regierung zur sogenannten Verantwortungsgemeinschaft vor. Es sollen bis zu vier Personen in einer Art Vertragspartnerschaft eine neue Form von Familie bilden. Ferner sprach die Autorin über die von der Regierung geplante Mitelternschaft, die die natürliche Elternschaft, die auf biologischer Abstammung beruht, durch eine Art Vertragselternschaft in beliebigen Konstellationen ersetzt.

Gelogene Urkunde

Eine Mitmutter, die beispielsweise in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung von Frauen als zweite Mutter eines Kindes gelte, so Kelle sei einfach keine Mutter. Dass diese dann gesetzliche Abstammung sogar in Geburtsurkunden eingetragen werden solle, brandmarkte Kelle als eine beurkundete Lüge. Im weiteren befasste sich die Kolumnistin noch mit dem geplanten Geschlechterwechsel. Künftig soll ein Mensch in Deutschland sein Geschlecht einfach nur durch einen Sprechakt festlegen können.

Der Vortrag im Video

Welche Folgen besonders sogenannte Transfrauen mit sich bringen, nannte Kelle an Hand von zwei Beispielen. Zum einen haben Transfrauen, die biologische Männer sind, im Sport unüberbietbare Vorteile. Durch den natürlich kräftigeren Körper dominieren solche Männer, die sich als Frauen ausgeben, den Frauensport. Dass dies nicht ungefährlich ist, belegte Kelle durch eine schwere Kopfverletzung beim Damenkickboxen. Eine Boxerin, die gegen einen biologischen Mann kämpfen musste, habe einen Schädelbruch erlitten.

Nicht sichere Schutzräume

Auch das Eindringen von Männer, die sich als Transfrauen erklären, in weibliche Schutzräume, wie Frauenumkleiden oder Frauensauna, stellen Kelle zu Folge ein Problem dar. Die dramatischsten Fälle sind sexuelle Übergriffe von biologisch männlichen Straftätern, die in Großbritannien das Recht haben, sich als Transfrauen in Frauengefängnisse verlegen zu lassen.

Birgit Kelle plädierte im Vortrag dafür, die geplanten Gesetze auch hinsichtlich logischer Folgegesetze zu Ende zu denken. Nach dem Vortrag folgte eine engagierte Fragerunde. Der Vortrag von Birgit Kelle kann im Video angesehen werden. Die nächste Veranstaltung des Tagespost Online Forums ist für September vorgesehen. Eine Einladung erfolgt rechtzeitig hier auf der Webseite. DT/pwi

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