Logo Johann Wilhelm Naumann Stiftung Ehemalige Chefredakteurin Franziska Harter

Grüße aus der Ferne

Franziska Harter gibt das Ruder der Chefredaktion wieder aus der Hand und sticht im Mittelmeer in See. Die „Tagespost" sieht sie auch in stürmischen Zeiten in guten Händen.
Die nun ehemalige Chefredakteurin Franziska Harter
Foto: privat | So Gott will, stößt sie im Winter wieder zur Besatzung der „Tagespost“ dazu: die nun ehemalige Chefredakteurin Franziska Harter.

Den Anker lichten, die Segel setzen: Unsere Sprache ist voll von Seemannssprech, wenn es, tja, um einen Aufbruch zu neuen Ufern geht. In meinem Fall sind das mehr als nur Redewendungen: Vor wenigen Wochen sind mein Verlobter und ich in den Hafen der Ehe eingelaufen, nur um gleich darauf erneut die Leinen zu kappen und uns einen lang gehegten Traum zu erfüllen: Im Kielwasser meines nagelneuen Ehemannes bin ich nun also auf einer Jenneau JOD 35 unterwegs auf einer mehrmonatigen Segelreise zu zweit durch das Mittelmeer.

Die „Tagespost“ wird noch lange keinen Schiffbruch erleiden

Nach einem erfüllten Jahr als Chefredakteurin darf ich daher jetzt das Ruder der Redaktion wieder aus der Hand geben, dankbar für das Erlebte und in der frohen Gewissheit, dass die „Tagespost“ deshalb noch lange keinen Schiffbruch erleidet. Mit ihrem neuen Kapitän und einer verstärkten Reederei wird sie Kurs halten – auch hart am Wind. Und das ist nötig, denn ruhige Fahrwasser sind nicht zu erwarten und „Die Tagespost“ ist kein behäbiger Kreuzfahrtdampfer, sondern ein frischer Zweimaster, dessen Besatzung stets die Nase in den Wind hält.

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Wie gut, dass sich die Zeitung dabei an der Stella Maris orientiert und weiß: Sie sitzt in dem großen Schiff, das über Raum und Zeit unbeirrt auf die Ewigkeit zusteuert. So Gott will, stoße auch ich im Winter wieder zur Besatzung der „Tagespost“, mit viel Seemannsgarn im Gepäck. Bis dahin: Mast- und Schotbruch!

Die Printausgabe der Tagespost vervollständigt aktuelle Nachrichten auf die-tagespost.de mit Hintergründen und Analysen.

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Franziska Harter Die Tagespost

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