An diesem Morgen ist die Nachrichtenlage in Berlin auch eine militärische. Verteidigungsminister Boris Pistorius gibt eine wichtige Pressekonferenz zur Entwicklung der Bundeswehr in den kommenden fünf Jahren- und darüber hinaus bis 2039. Mag auch die Koalition derzeit auf wackeligen Füßen stehen, der beliebte Minister kann es sich erlauben, weit voraus in die Zukunft zu blicken. Zu offensichtlich ist die momentane Bedrohungslage nicht nur an der Ostflanke der NATO als eine Folge des Ukraine-Kriegs, sondern auch in Bezug auf die allgemeine Verteidigungsfähigkeit in zunehmend hybriden Szenarien. Die Front, so scheint es, sie ist überall: im Cyberspace und auf hoher See, im Luftraum der NATO, bei Energieversorgung bis Kommunikation.
Glaube und Verteidigung sind kein Widerspruch
Der Katholik Christian Freuding führt das deutsche Heer. Die „Tagespost“ zu Besuch beim Chefinspekteur der Bundeswehr.
