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Yayoi Kusama: Unendlichkeit als „punktuelle“ Erfahrung  

Zum 50-jährigen Bestehen widmet das Kölner Museum Ludwig der japanischen Künstlerin Yayoi Kusama eine große Retrospektive. Mit über 300 Arbeiten zeigt die Ausstellung ein Werk, das den Besucher in eine Kunst hineinzieht, die weniger betrachtet als erlebt wird. 
Die japanische Künstlerin Yayoi Kusama zählt zu den wichtigsten Künstlerinnen der Gegenwart.
Foto: Yayoi Kusama/Courtesy of Ota Fine Arts, David Zwirner | Die japanische Künstlerin Yayoi Kusama zählt zu den wichtigsten Künstlerinnen der Gegenwart.

Es gibt Künstler, deren Werk nicht nur betrachtet, sondern betreten werden will. Bei Yayoi Kusama ist das wörtlich zu nehmen. Ihre Kunst kennt keine klare Grenze zwischen Bild und Raum, zwischen Objekt und Betrachter. Punkte, Spiegel, Netze und Räume ziehen den Besucher hinein in ein Universum, das sich scheinbar endlos fortsetzt. Das Museum Ludwig in Köln widmet dieser Erfahrung nun eine große Retrospektive – und macht damit eine Künstlerin sichtbar, deren Werk wie kaum ein anderes für die Gegenwart steht. Yayoi Kusama (die am 22.

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