Wie lässt sich die Botschaft Jesu als eine zusammenhängende Erzählung lesen? Dieser Frage widmet sich heute um 11 Uhr die Buchvorstellung „Das eine Evangelium“ im „Tagespost“-Salon im Lügensteinmuseum in der Würzburger Korngasse.
Im Mittelpunkt steht die Idee einer sogenannten Evangelienharmonie – also der Versuch, die vier kanonischen Evangelien von Matthäus, Markus, Lukas und Johannes zu einem gemeinsamen Text zusammenzuführen. Bereits im 2. Jahrhundert unternahm der syrische Theologe Tatian mit seinem berühmten „Diatessaron“ einen solchen Versuch. Ziel war es, die Lebensgeschichte und Verkündigung Jesu als ein einheitliches Evangelium erfahrbar zu machen.
Ein neuer Zugang zur Frohen Botschaft
Die nun vorgestellte Ausgabe knüpft an diese alte Tradition an. Sie möchte, so die Herausgeber, einen neuen Zugang zur Frohen Botschaft eröffnen, zur persönlichen Lektüre anregen und die Freude am Evangelium neu beleben. Im Zentrum steht dabei die Überzeugung, dass hinter den vier Evangelien letztlich das eine Wirken, Leiden und die eine Auferstehung Jesu Christi stehen.
Vorgestellt wird das Buch von Peter Löw. Der Honorarprofessor an der päpstlichen Hochschule Heiligenkreuz ist Mitinitiator des European Heritage Projects und Träger des Großkreuzes des St.-Silvester-Ordens.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des „Tagespost“-Salons im Lügensteinmuseum, Korngasse 12 in Würzburg, statt. Das Side Event liegt direkt hinter der Karmelitenkirche St. Joseph und St. Maria Magdalena (Reuererkirche). Die Anreise ist mit der Straßenbahnlinie 4 oder 5 bis Haltestelle Sanderstraße möglich. Der Eintritt ist frei.
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