Logo Johann Wilhelm Naumann Stiftung Ermordung von JFK

Keimzelle der Zerrissenheit

Vor sechzig Jahren wurde John F. Kennedy erschossen. Seine Ermordung prägt die amerikanische Psyche bis heute.
John F. Kennedy in Tampa (USA). Nach dessen Ermordung begann für die USA eine Zeit voller Schwierigkeiten.
Foto: Tampa Bay Times (Tampa Bay Times/Zuma) | John F. Kennedy in Tampa (USA). Nach dessen Ermordung begann für die USA eine Zeit voller Schwierigkeiten.

Mit dem jugendlich-modern wirkenden Präsidenten John F. Kennedy, so Carsten Peters in der kommenden Ausgabe der „Tagespost“, sei ein Traum gestorben – aber auch ein Mythos geboren. Der „telegene Politiker“ verkörperte, so Peters, den American Dream: Heile Welt, zeitgemäße Ehe, Bürgernähe und ein Quäntchen unaufdringlicher Luxus. Mit dem Attentat habe dann eine Zeit der Schwierigkeiten in den USA begonnen, geprägt vom Vietnam-Krieg, von Rassenunruhen, brennenden Städten und gewaltsamen Studentenprotesten. Eine Gesellschaftswissenschaftler verorten, so Peters, die Keimzelle der aktuellen nationalen Zerrissenheit in den USA genau in dieser Zeitspanne.

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Kein Kennedy-Comeback

Peters stellt dar, wie die Ermittlungen des Attentats ausgingen – wobei die Resultate bis heute weniger als die Hälfte aller US-Bürger überzeugen. Er beschreibt die Verschwörungstheorien, die JFK’s gewaltsamen Tod umranken, von der Rüstungsindustrie bis hin zur damaligen Angst vor der Entdeckung von außerirdischem Leben. Eine Wiederauferstehung des Hoffnungstraums, den Kennedy verkörperte, durch seinen Neffen Robert F. Kennedy, der aktuell für die Präsidentschaftswahlen kandidiert, scheint Peters aber unwahrscheinlicher. DT/sdu

Den vollständigen Texte finden Sie in der kommenden Ausgabe der „Tagespost“.

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