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Bernarda Brunović steht im Finale von „The Voice of Germany“

Mit einer stimmlichen Meisterleistung zieht Bernarda Brunović ins Finale der Castingshow ein. Dabei setzt sie ein starkes Zeichen für Glauben und Lebensschutz.
Pro-Life-Sängerin Bernarda Brunovic
Foto: Joyn/Claudius Pflug | Bernarda Brunović trat als letzte Kandidatin des Abends auf. Mit ihrer Version von „Writing‘s on the Wall“ begeisterte sie das Fernsehpublikum, eine Kritik sprach von einer „stimmlichen Meisterleistung“, mit der sie ...

Bernarda Brunović hat es geschafft: Die 32-jährige Sängerin, die seit ihrer Geburt blind ist, erhielt gestern Abend in Berlin beim Halbfinale der Gesangs-Talentshow „The Voice of Germany“ einen der fünf Plätze für das Finale am kommenden Freitag. Das Publikum, das teilweise auch aus der Schweiz und Österreich über die Finalisten entschied, wählte sie an vierter Stelle. Das Halbfinale ist für Nachwuchskünstler eine Möglichkeit, ihren Traum auf einer der größten Bühnen Deutschlands zu verwirklichen.

Von den 14 Halbfinalisten sollten laut den Moderatoren Thore Schölermann und Melissa Khalaj zunächst nur fünf den Einzug ins Finale schaffen. Am Ende erhielten jedoch nicht nur die ursprünglich vorgesehenen fünf eine „Finale-Teilnahmekarte“, sondern sieben, weil ein als Weihnachtsmann verkleideter Gast – der selbstverständlich als Nikolaus begrüßt wurde – zwei weitere Finalplätze „als Geschenk“ mitbrachte.

Bernarda Brunović mit „stimmlicher Meisterleistung“

Bernarda Brunović trat als letzte Kandidatin des Abends auf. Mit ihrer Version von „Writing‘s on the Wall“ begeisterte sie das Fernsehpublikum, eine Kritik sprach von einer „stimmlichen Meisterleistung“, mit der sie den Schlusspunkt des Abends setzte. Bei der Würdigung nach ihrer Wahl wurde sie, die immer wieder ihren Glauben in den Mittelpunkt rückt und sich für den Lebensschutz einsetzt – ihren Eltern wurde zur Abtreibung geraten, deren Ja zu ihr prägt Bernarda bis heute –, als „Veredelung für diese Show“ bezeichnet. Ihr Coach bescheinigte ihr unter tosendem Applaus des Publikums, dass sie „all ihre Sinne in ihr Lied legt“, sich akribisch vorbereite und eine „Soul-Queen“ sei.

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In der insgesamt sehr gemischten, teilweise schrill-anzüglichen Show setzten sich nicht die Rapper oder Sänger mit aufwendigen Tanzeinlagen durch, sondern – mit einer Ausnahme – eher die „Klassiker“. Bezeichnend ist, dass die meisten Stimmen des Publikums an die 20-jährige Jura-Studentin Greta Heimann aus Halle gingen, die in einem eleganten blauen Hosenkleid auftrat und auf Deutsch sang. Sie überzeugte das Publikum im Saal und vor den Bildschirmen nicht nur mit ihrer Stimme, sondern auch mit zwei Instrumenten: Sie spielte abwechselnd Klavier und Cello – das Lied heißt „Cello“, ihre eigene Version des Songs von Udo Lindenberg.

Die Übertragung im TV und im Stream erfolgte bei Sat.1 beziehungsweise Joyn. Das Finale der 15. Staffel der Gesangs-Castingshow „The Voice of Germany“ findet am 12. Dezember statt.  DT/jg

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