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Vom grünen Tisch

Die Pläne der deutschen Bischöfe zur Zusammenlegung der Priesterausbildungsstätten in Deutschland sind unkreativ und gehen an der Wirklichkeit vorbei.
Priesterweihe mit Papst Franziskus
Foto: Symbolbild: KNA | Dass die Entscheidung für den Priesterberuf leichter fällt, wenn Seminare homosexuelle Kandidaten offiziell aufnehmen, ist unwahrscheinlich. Die Kirche manövriert sich in eine Sackgasse.

Eine Kommission der Bischofskonferenz hat kurz vor der Sommerpause ihre Vorstellungen von der Priesterausbildung der Zukunft vorgelegt, die ganz im Zeichen des Synodalen Weges stehen soll: Nivellierung des Priesteramtes durch gemeinsame Ausbildung mit künftigen Laientheologen.

Damit wird man weder dem Charisma des Priesters, noch den kirchenrechtlichen Voraussetzungen gerecht noch einem noch zu entwickelnden Berufsbild der Pastoral- und Gemeindereferenten. Vielmehr wird der ausgemachte Konflikt bereits in der Ausbildung zementiert.

Konflikte werden zementiert

Und die vorgeschlagenen Zusammenlegungen nach dem Vorbild der bayrischen Diözesen, die bereits vor Jahren ihre Priesterausbildung auf unterschiedliche Standorte konzentrierten, würden zudem die Kirche noch stärker an die staatlichen Fakultäten und ihre Theologen ketten.

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Und es hakt nicht nur hinsichtlich der Größe der Ausbildungskommunitäten. Ist es vielleicht der Geist in den deutschen Seminaren, wie erst kürzlich eine Studie im Bistum Limburg zutage förderte, der zum großen Einbruch der Seminaristenzahlen führte? Oder wie erklärt man sich die über Jahre relativ stabilen Eintrittszahlen bei zeitgleichem massiven Einbruch der Gesamtzahl der Priesterkandidaten?

(DT/ska)

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Simon Kajan Bischof Bistum Limburg Gemeindereferenten und Gemeindereferentinnen Kirchenrecht

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