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Adoray-Festival in Zug

Junge Katholiken haben sich in der Schweiz zum 14. Adoray-Festival getroffen. Im Mittelpunkt standen Anbetung und Glaubensfragen.
Jugendliche entzünden Kerzen und beten
Foto: Harald Oppitz (KNA) | Das Adoray-Festival gipfelte im „Big Adoray“, einer dreistündigen Zeit der Anbetung, in der die Gläubigen Heilung, Trost und Versöhnung erfuhren.

„Zur Freiheit berufen“ lautete das Thema des diesjährigen Adoray-Festivals im Schweizerischen Zug. Angesichts der Polarisierung des Wortes „Freiheit“ in der Schweizer Debatte bezüglich der Corona-Restriktionen, empfanden die Teilnehmer die christliche Beleuchtung des Begriffs als spannend und befreiend.

Freiheit aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet

Das Festival befasste sich aus vielen Perspektiven mit dem Thema „Freiheit“. Der US-amerikanische Dominikanerpater Gregory Pine OP animierte die jungen Gläubigen, Freiheit im Licht ihrer Berufung als Kinder Gottes zu verstehen und führte sie an die Philosophie des heiligen Thomas von Aquin heran. Christliche YouTuber gaben Zeugnis von der Theologie des Leibes und der inneren Freiheit, die diese in Beziehungen eröffnet. 

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Einen Bogen zum Thema schlugen die Veranstalter auch bei der Theateraufführung von Otfried Preußlers „Krabat“. Hier wurde Freiheit gegen Macht- und Sicherheitsstreben abgewogen. Das Festival gipfelte im „Big Adoray“, einer dreistündigen Zeit der Anbetung, in der die Gläubigen Heilung, Trost und Versöhnung erfuhren.  DT/sdu

Wie Anbetung, Gemeinschaft und die Liebe zu Jesus Christus junge Leute beim Adoray-Festival bewegt, lesen Sie in der kommenden Ausgabe der Tagespost.

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Vorabmeldung Katholikinnen und Katholiken Otfried Preußler Thomas von Aquin

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