Das Synodensekretariat in Rom sieht sich Vorwürfen mangelnder Transparenz ausgesetzt. Grund dafür ist eine Umfrage, die das Synodensekretariat laut dem US-Nachrichtenportal „Crux“ auf der Plattform X zur Synode gestartet und nach einem negativen Ergebnis wieder zurückgezogen hatte. Rund 7.000 Personen hatten auf die Frage, ob sie glauben, dass Synodalität als Weg der Umkehr und Reform die Mission und Beteiligung aller Getauften fördern kann, geantwortet.
„Vernichtendes“ Ergebnis
88 Prozent der Befragten stimmten dabei mit „Nein“, nur 12 Prozent mit „Ja“ - laut dem spanische Nachrichtenportal Infocatólica ein „vernichtendes“ Ergebnis für den Vatikan. Etliche Nutzer auf X kritisierten fehlendes Demokratiebewusstsein vonseiten des Synodensekretariats. Es handele sich, so die Kritik, um Zensur, die die wahren Mehrheitsverhältnisse im Gottesvolk verschleiere. Infocatólica zufolge erbrachte eine Facebook-Umfrage ähnliche Abstimmungsverhältnisse, wenngleichdie Beteiligung an der Umfrage geringer ausgefallen sei als bei X. DT/reg
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