Leo XIV. wird am 1. Oktober in der Lourdes-Grotte in den Vatikanischen Gärten gemeinsam mit etwa 700 bis 1.000 Kindern aus Schulen und Pfarreien in Rom den Rosenkranz für den Frieden beten. Die Aktion stellt den Auftakt der weltweiten Gebetswoche im Rahmen der Initiative „Eine Million Kinder beten den Rosenkranz“ dar, die vom 1. bis zum 7. Oktober, dem Fest Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz, stattfindet. Dieses Jahr steht sie unter dem Leitwort der Botschaft von Fatima: „Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren.“
Während Kinder in Rom ab 17 Uhr gemeinsam mit Papst Leo XIV. beten, werden in geistlicher Verbundenheit in zahlreichen Ländern ähnliche Initiativen vorbereitet – von indigenen Gemeinschaften im bolivianischen Amazonasgebiet und Paraguay bis zu Pfarreien im Sudan, in Simbabwe, Mosambik, Sierra Leone und vielen anderen Orten, die von Krieg, Armut oder Instabilität betroffen sind.
Einladung richtet sich nicht nur an Kinder
Die Initiative „Eine Million Kinder beten den Rosenkranz“ entstand 2005 in Venezuela und hat sich seitdem nach und nach zu einer weltweiten Gebetsbewegung entwickelt, an der Kinder, Familien, Pfarreien, Schulen und kirchliche Gruppen auf allen Kontinenten teilnehmen. Sie ist von den Worten inspiriert, die dem heiligen Pater Pio von Pietrelcina zugeschrieben werden: „Wenn eine Million Kinder den Rosenkranz beten, wird sich die Welt verändern.“
Die Einladung richtet sich jedoch nicht nur an Kinder: Auch Eltern, Lehrer, Priester, Ordensleute, Katecheten und Familien werden ermutigt, gemeinsam mit ihnen zu beten. Dabei ist es nicht notwendig, den gesamten Rosenkranz zu beten: Schon ein einzelnes Gesätz, im Glauben gebetet, kann Teil dieser weltweiten Gebetskette werden.
Die Gebetswoche wird in Zusammenarbeit mit „Kirche in Not“, dem Marienheiligtum von Fatima, dem Weltweiten Gebetsnetzwerk des Papstes, dem Weltapostolat von Fatima und erstmals auch dem Welt-Rosenkranz-Tag organisiert. DT/jg
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