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Kardinal Burke darf alte Messe im Petersdom feiern

Das Pontifikalamt in der außerordentlichen Form des römischen Ritus wird zum Programm der jährlichen Pilgerfahrt der Anhänger der alten Messe gehören.
Kardinal Burke
Foto: Imago/UPI Photo | Kardinal Burke hofft, dass Papst Leo XIV. „der Verfolgung der Gläubigen in der Kirche, die Gott nach dem alten römischen Ritus verehren wollen, ein Ende setzen wird".

US-Kurienkardinal Raymond Leo Burke plant, diesen Herbst im Petersdom eine Messe nach dem alten lateinischen Ritus zu zelebrieren. Das gab der Blog „messainlatino.it“ bekannt. Der Termin sei für Samstag, den 25. Oktober 2025, um 15 Uhr angesetzt. Laut der Mitteilung wolle Burke am Kathedra-Altar, der in der Apsis hinter dem Hauptaltar des Petersdoms steht, das Pontifikalamt feiern. Die Möglichkeiten zur Feier dieser alten Form des katholischen Gottesdienstes hatte Papst Franziskus 2021 eingeschränkt. Im Petersdom war es damit fast unmöglich, einer alten Messe beizuwohnen.

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Die heilige Messe ist Teil des Programms der Pilgerfahrt „Ad Petri Sedem“, an der vor allem Anhänger der alten Messe teilnehmen. Sie findet vom 24. bis 26. Oktober in Rom statt und wird von der Vereinigung „Coetus internationalis summorum pontificum" organisiert. Kardinal Burke war am 22. August von Papst Leo XIV. offiziell in Audienz empfangen worden. Bereits im Juni hatte Burke berichtet, er habe beim neuen Papst für die Wiederzulassung der alten Messe geworben.

Verfechter traditioneller katholischer Werte

Burke gilt als Verfechter traditioneller katholischer Werte und der Messfeier im alten römischen Ritus. Als Papst Franziskus im Juli 2021 die bisherige päpstliche Toleranz für den Ritus der alten Messe mit dem Motu proprio „Traditionis custodes" weitgehend zurücknahm, übte Burke starke Kritik. Daraufhin entfernte Franziskus ihn aus wichtigen Ämtern im Vatikan.

Mit seinem Motu proprio „Summorum Pontificum" hatte Papst Benedikt XVI. im Jahr 2007 die Feier der Liturgie nach den Messbüchern von 1962 deutlich erleichtert. Leo könnte "weiter fortentwickeln, was Benedikt XVI. so weise und mit Liebe für die Kirche zum Gesetz gemacht hat", so Burke.  DT/elih

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