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„Entwaffnen wir unsere Herzen“

Im Namen Gottes bittet Leo XIV. darum, die Panzerung der ethnischen und politischen Verschlossenheit fallen zu lassen. Wir veröffentlichen eine Reihe seiner deutlichsten Appelle.
Papst Leo bei einer heiligen Messe im Stadion „Beirut Waterfront“
Foto: IMAGO/Marek Ladzinski (www.imago-images.de) | Papst Leo bei einer heiligen Messe im Stadion „Beirut Waterfront“.

Entwaffnen wir unsere Herzen, lassen wir die Panzerung unserer ethnischen und politischen Verschlossenheit fallen, öffnen wir unsere religiösen Bekenntnisse für die Begegnung miteinander und wecken wir in unserem Inneren neu den Traum von einem geeinten Libanon, in dem der Friede und die Gerechtigkeit triumphieren, in dem sich alle als Brüder und Schwestern anerkennen können und in dem endlich Wirklichkeit wird, was uns der Prophet Jesaja beschreibt: „Der Wolf findet Schutz beim Lamm, der Panther liegt beim Böcklein. Kalb und Löwe weiden zusammen, ein kleiner Junge leitet sie“ (Jes 11,6). Dies ist der Traum, der euch anvertraut ist, das ist es, was der Gott des Friedens in eure Hände legt: Libanon, steh wieder auf! Sei ein Haus der Gerechtigkeit und der Geschwisterlichkeit! Sei ein Vorbote des Friedens für die ganze Levante!

Predigt von Papst Leo im Stadion „Beirut Waterfront“, 2. Dezember 2025

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