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Konklave beginnt am 7. Mai

135 Kardinäle werden den Nachfolger von Franziskus wählen – Ob Kardinal Angelo Becciu dabei sein wird, ist noch ungewiss.
Konklave-Termin steht fest
Foto: IMAGO/Jakub Porzycki (www.imago-images.de) | Wahlberechtigt im Konklave sind alle Kardinäle, die zum Zeitpunkt des Todes von Papst Franziskus das 80. Lebensjahr nicht vollendet hatten.

Nach der Messe „pro eligendo romano pontefice“ beginnt das Konklave zur Wahl des Nachfolgers von Franziskus am 7. Mai. Das teilte der Vatikan am heutigen Montag mit. Wahlberechtigt sind alle Kardinäle, die zum Zeitpunkt des Todes von Papst Franziskus das 80. Lebensjahr nicht vollendet hatten. Von den derzeit 252 Kardinälen auf der Welt sind das 135 Wahlmänner.

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Ob der in erster Instanz vom Vatikangericht zu einer Haftstrafe verurteilte Kardinal Angelo Becciu ebenfalls in die Sixtinische Kapelle einziehen darf, haben die Kardinäle in Rom bei ihren derzeit laufenden Beratungen, den sogenannten Generalkongregationen noch nicht entschieden.

Europa ist nicht mehr in der Mehrheit

Von den Wahlmännern im Konklave kommen 53 aus Europa, insgesamt 16 aus Italien. Der asiatische Kontinent stellt 23 Wähler, Lateinamerika 21, Afrika 18, Nordamerika 16 und Ozeanien samt Australien vier. Noch nie haben so viele Kardinäle einen Papst gewählt. Franziskus hat die von der Papstwahl-Ordnung vorgeschriebene Zahl von 120 Kardinälen weit überschritten. Das ist bereits hin und wieder unter seinen Vorgängern geschehen, die das jedoch jeweils als Ausnahme bezeichnet hatten, was Papst Franziskus nicht getan hat. Es wird erwartet, dass die Generalkongregationen der Kardinäle auch diesen ungewöhnlichen Umstand „sanieren“ und sich eigens zu der Überzahl äußern werden.

Kardinal Parolin wird das Konklave leiten

Am 7. Mai werden die in Rom anwesenden wahlberechtigten Kardinäle nach der feierlichen Messe auf dem Petersplatz von der Cappella Paolina im Apostolischen Palast in die Sixtinische Kapelle einziehen. Der ranghöchste Kardinalbischof unter 80 Jahren, Pietro Parolin, wird das Konklave leiten. Zu Beginn des Konklave müssen die Kardinäle unter Eid versprechen, die Wahlvorschriften gewissenhaft zu beachten und absolute Geheimhaltung über alle Details des Wahlvorgangs zu wahren. Anschließend ruft der päpstliche Zeremonienmeister „Extra omnes“ (Alle hinaus!) und schließt die Pforte zur Sixtinischen Kapelle, wo die Kardinäle unter dem „Jüngsten Gericht“ von Michelangelo ihre Wahlentscheidung zu treffen. Schlafen und die Mahlzeiten einnehmen werden sie im vatikanischen Gästehaus Santa Marta, wo sie jedoch hermetisch abgeschirmt sind.   DT/gho

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