Es ist, als würde Metz an diesem Montagmorgen die Luft anhalten. Doch nur bis um 9.20 Uhr. Dann läuten gleichzeitig alle Kirchenglocken. In dem Moment, in dem Papst Leo XIV. am Flughafen Metz-Nancy-Lothringen planmäßig hätte eintreffen sollen. Tatsächlich landete das Flugzeug aus Lourdes schon früher. Immer mehr Polizeiwagen und Motorräder kurven nun durch das Zentrum der 120.000-Einwohner-Stadt. Nebenstraßen sind mit eisernen Gittern verriegelt. Dahinter sammeln sich nach und nach die Menschenmassen. 35.000 Besucher, wie französische Medienportale später berichten, kommen im Laufe des Tages nach Metz.
„Der Papst ist wichtig für unseren katholischen Glauben“
An den Wurzeln Europas: 35.000 Menschen empfingen Papst Leo am Montag in Metz. Es ging nicht nur um Frieden à la Robert Schuman.
