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Überweisung der Kirche an kalte Bürokratie

Der letzten Versammlung des umstrittenen Synodalen Weges bescheinigt Tagespost- Autorin Anna Diouf viel zerstörerisches Potential.
Irme Stetter-Karp und Bischof Bätzing bei der fünften Synodalversammlung des Synodalen Weges
Foto: Maximilian von Lachner (Synodaler Weg / Maximilian von L) | Auch die umstrittene Rolle des Synodalpräsidiums beschreibt Anna Diouf in ihrer Rückschau auf die lezte Versammlung in Frankfurt.

Das Projekt des Umbaus der Kirche, so konstatiert Anna Diouf in ihrem Beitrag für die kommende Beilage Welt&Kirche, sei auf der fünften Synodalversammlung des Synodalen Weges in Frankfurt a.M. final in die Bahnen typisch deutsch anmutender Bürokratie überführt worden. Diouf nennt dies mechanisch, kalt und effektiv. Es sei deutlich geworden, so die Journalistin vom katholischen Fernsehsender EWTN, dass sich hier Menschen mit aller Kraft gegen die Realität der Kirche, gegen ihre Erkenntnis und ihre Wahrheit wehrten.

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Manipulationen und Druck

Diesem bezeichnenden Fazit geht eine umfangreiche Schilderung der Diskussions- und Abstimmungsstrukturen voraus. Deutlich zeigt Diouf auf, wie die zahlreichen und hohen Abstimmungserfolge zustande kamen. Sie zählt differenziert auf, in welcher Weise Druck und Manipulation eine Rolle spielten. Dabei erwähnt sie auch die Rolle des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing. Dieser forderte Bischöfe auf, sich im Zweifel zu enthalten. 

Unter anderem seien Enthaltungen als nicht abgegebene Stimmen gewertet worden, führt Diouf aus, das habe zu über 90-prozentigen Zustimmungen zu Texten geführt. Allein die päpstlich verbotene Errichtung synodaler Räte auf Diözesan- und Pfarrebene habe man sich dann doch nicht zu verabschieden getraut. Der zugehörige Text wird nun von sogenannten Synodalen Ausschuss abschließend beraten.

Den Abschluss des Synodalen Weges die Anna Diouf als einen zermürbenden, fried- und sinnlosen Prozess an. Ferner sie die Autorin darin ein enormes zerstörerisches Potenzial Es werde sich zeigen, ob die Weltsynode diese Selbstzerfleischung stoppen könne. DT/pwi

Lesen Sie in der kommenden Ausgabe der Beilage Welt&Kirche umfassende Berichte und Hintergründe zur letzten Synodalversammlung in Frankfurt. 

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