2019 wird ein schweres Jahr für die deutschen Bischöfe

Die katholische Kirche in Deutschland hat ein Krisenjahr hinter sich. Und 2019 wird es nicht einfacher werden.

Die Deutsche Bischofskonferenz hat ein schweres Jahr vor sich
Die Deutsche Bischofskonferenz hat ein schweres Jahr vor sich. Foto: Arne Dedert (dpa)

Nach dem Krisenjahr 2018 stehen für die katholische Kirche in Deutschland Monate von existenzieller Bedeutung an. Gerade die richtige Antwort auf die Missbrauchskrise zu finden, ist dabei zuallererst eine Aufgabe für die deutschen Bischöfe.

Vertuscher des Missbrauchs und Verhinderer von Aufklärung

Besonders einem Kapitel dieser dunklen Geschichte werden sich die Oberhirten mit Nachdruck widmen müssen: der Rolle der Vertuscher und Verhinderer von Aufklärung. Erstmals in diesem Winter haben zwei deutsche Bischöfe bekannt, im Umgang mit Missbrauchsfällen selbst Fehler begangen zu haben.
Sicher nicht leichter werden diese Herausforderungen durch die gegenwärtige Stimmungslage im deutschen Episkopat. Aus dem zurückliegenden Jahr klingen dort noch immer erhebliche Misstöne nach. Besonders in einer Frage dürfte der öffentlich gewordene Streit nicht vollends beigelegt sein.

Strukturen spielen künftig eine weniger große Rolle

Welche Folgen das für die Bewältigung noch anstehender Aufgaben hat, muss sich in den kommenden Monaten zeigen. Dass alte Probleme und Strukturen in Zukunft eine weniger große Rolle spielen könnten, hatte sich zuletzt jedoch bereits angekündigt. Besonders eine Gruppe unter den deutschen Bischöfen hatte sich dabei hervorgetan. Von ihnen dürfte im kommenden Jahr noch öfter die Rede sein.

Auf welche Bischöfe im Jahr 2019 besonders zu achten sein wird und welche Aufgaben für sie anstehen, erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe der "Tagespost" vom 3. Januar 2019. Kostenlos erhalten Sie diese Ausgabe hier.

DT (kim, jobo)