Wien

Gut behütet dank Fascinator

Der auf Hochzeiten getragene Fascinator steht für katholische Opulenz und ist nichts für graue Mäuse. Hali Lenthe fertigt den englischen Haarschmuck individuell an.
Fascinators
Foto: Paul Greenwood | So auffällig, farbenfroh und individuell wie in England oder Frankreich wird man hierzulande keine Fascinatoren finden. Hali Lenthe möchte das ändern.

Auf Hochzeiten Fascinators zu tragen ist im deutschsprachigen Raum nicht so sehr verbreitet wie in England, Frankreich oder Spanien. Ein Grund dafür ist, dass dieser Trend aus England kommt. Ein anderer, dass Frauen in deutschen Breitengraden Angst davor haben, zu sehr aufzufallen. Davon ist Hali Lenthe, die den Haarschmuck für Kundinnen individuell anfertigt, jedenfalls überzeugt. „Die Französinnen und Spanierinnen haben viel mehr Freude am Verspielten und Weiblichen“, denkt die Anfang 30-Jährige.

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Quelle der Inspiration für Hali Lenthes Leidenschaft ist ihre Großmutter. Sie war in ihrer niederrheinischen Heimat für ihre modischen und auffälligen „Wagenräder“ bekannt. Doch von der Auswahl an Fascinators in den deutschen und österreichischen Läden war Hali Lenthe enttäuscht. Mithilfe von YouTube begann sie, ihre eigenen zu gestalten. DT/esu

 

 

 

Ist der Fascinator mehr Hut oder mehr Kopfschmuck? Welche Rolle spielt Frankreich und Spanien bei der Herstellung? Wer trägt den Haarschmuck und zu welchen Anlässen? Dies und mehr erfahren Sie in der kommenden Ausgabe der Tagespost.

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