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„Zeit für eine Trendwende“

Christiane Lambrecht von den Christdemokraten für das Leben (CDL) fordert Anerkennung für die Arbeit von Lebensschützern. Stattdessen beobachte sie tendenziöse Berichterstattung und „unfassbaren Hass“.
Prozess gegen Ärztin
Foto: Boris Roessler (dpa) | Mit einem Plakat sprechen sich Demonstrantinnen am 24.11.2017 vor dem Amtsgericht in Gießen (Hessen) für eine Abschaffung des Abtreibungsparagfen 218 und den Paragrafen 219 aus.

Christiane Lambrecht, Vorsitzende des bayerischen Landesverbandes der „Christdemokraten für das Leben“ (CDL) kritisiert mit deutlichen Worten das Bild, das Medien und Teile der Öffentlichkeit von Lebensschützern haben. Sachliche Berichterstattung über den „Marsch für das Leben“, Fachtagungen oder andere Aktivitäten von Lebensschutzorganisationen gebe es in den „Mainstream-Medien“ nicht, schreibt Lambrecht in einem Gastbeitrag für die „Tagespost“. Anlass war ein Posting der SPD-Bundestagsabgeordneten Eva Högl auf dem Kurzmitteilungsdienst „Twitter“.

Darin hatte sie von „widerlichen“ Lebensschützern gesprochen. „Der Tweet offenbart nackten Hass und diffamiert Menschen, die mit beiden Beinen auf dem Grundgesetz stehend sich für das Lebensrecht der ungeborenen Kinder einsetzen“, so das CSU-Mitglied Lambrecht. Zudem berichtet sie von „unfassbarem Hass“ und intolerantem Verhalten von Abtreibungsbefürwortern gegenüber Lebensschützern, was sich etwa durch Farbanschläge auf Einrichtungen von Lebensschützern äußere. In Rundfunk und Fernsehen werde jedoch regelmäßig statt mit Sachlichkeit tendenziös und manipulativ berichtet. „Wir Lebensschützer leisten kompetente Aufklärung und Meinungsbildung im besten Sinne unserer Verfassung“, so Lambrecht weiter. Was die Anerkennung dieser Arbeit betreffe, sei es „Zeit für eine Trendwende“.

DT

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der „Tagespost“ vom 22. März.

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