Logo Johann Wilhelm Naumann Stiftung Berlin

Zahlen: Quelle der Erkenntnis oder von Ärger

Wie unsichere Zahlen über Corona-Neuinfektionen und freie Intensivbetten das öffentliche Leben einschränken.
Coronavirus - Zahlen
Foto: Daniel Cole (AP) | Eine Krankenschwester wacht über einen Corona-Patienten an einem Beatmungsgerät auf der Corona-Intensivstation im Krankenhaus La Timone in Südfrankreich.

In der Corona-Pandemie spielen Zahlen eine wichtige Rolle. Als tägliche Begleiter entscheiden sie über Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Die Annahme, die – ausgesprochen oder unausgesprochen – dahintersteht, lautet: Mit den richtigen Zahlen lasse sich beurteilen, welche Maßnahmen zu welchem Zeitpunkt die notwendigen seien. Ob Zahlen jedoch die Wirklichkeit des Gesundheitssystems auch wiedergeben, hängt von vielen Faktoren ab. Ihre Ursachen lassen sich nur selten aus der Epidemiologie oder aus Daten der Versorgungsforschung aufdecken.

In einem Beitrag für das Ressort „Glaube & Wissen“ zeigt der Medizinjournalist Rainer Klawki am Beispiel der Belegung von Intensivstationen, was außer den nackten Zahlen noch zu berücksichtigen ist und wozu Sparzwänge am falschen Ort führen.  DT/reh

Lesen Sie den ausführlichen Beitrag in der kommenden Ausgabe der Tagepost.

Themen & Autoren
Vorabmeldung

Weitere Artikel

Kirche

Vier Tage nach seiner Operation wird Leo XIV. wieder aus der Klinik entlassen. Und tritt am Sonntag beim Angelus in Erscheinung. Für die Lateinamerika-Reise geben Ärzte grünes Licht.
19.10.2026, 08 Uhr
Sabine Kleyboldt
Zehn Jahre „Amoris laetitia“: Der DBK-Vorsitzende lobt die „hohe Kunst des Zuhörens“ beim Treffen in Rom und nimmt die Erkenntnis mit, dass sich die Kirche weiterentwickelt.
16.10.2026, 11 Uhr
Meldung
Prüfstein für die Strukturreformen im Bistum Eichstätt: In der Oberpfälzer Stadt entsteht ein neuer Pastoralraum.
19.10.2026, 13 Uhr
Henry C. Brinker
Spricht sich Jesus gegen die Steuer für den Kaiser aus, droht ihm die Todesstrafe. Noch heute gewichtet die Kirche politische und gesellschaftliche Fragen oft zu hoch.
17.10.2026, 21 Uhr
Lothar Wehr