Die „Aktion Lebensrecht für Alle“ (ALfA) und die britische Lebensrechtsorganisation „Society for the Protection of Unborn Children“ (SPUC) haben am Montag ein neues Förderprogramm für Lebensrechtsorganisationen in Europa angekündigt. Dies geht aus einer Pressemitteilung von ALfA hervor.
Vorgestellt wurde die „EPIC Challenge“ bei einem gemeinsamen „Pro Life Leaders Summit“ in London. Nach Angaben der ALfA richtet sich das Programm an registrierte gemeinnützige Pro-Life-Organisationen aus ganz Europa. Gefördert werden sollen Projekte in fünf Bereichen: die Anerkennung der Menschlichkeit des ungeborenen Kindes, der Einsatz gegen die Abtreibungspille, die Stärkung von Schwangerschaftsberatungs- und Hilfszentren, die Senkung der Nachfrage in Abtreibungskliniken sowie Hilfen nach einer Abtreibung. Voraussetzung für eine Bewerbung ist die Zustimmung zu den Werten der Initiative sowie die Bereitschaft, konkrete Ergebnisse und Abschlussberichte vorzulegen.
Im ersten Jahr stehen insgesamt 60.000 Euro zur Verfügung. Vorgesehen sind ein Hauptzuschuss von 30.000 Euro sowie zwei weitere Zuschüsse in Höhe von jeweils 10.000 Euro. Damit sollen nach Angaben der Initiatoren Projekte gefördert werden, die messbare Fortschritte beim Schutz ungeplant Schwangerer und ungeborener Kinder erzielen.
Die ALfA-Vorsitzende Cornelia Kaminski erklärte, mit der „EPIC Challenge“ reagiere man auf eine Schieflage in Europa. „Überall in Europa werden Abtreibungen politisch ausgeweitet, während viele Lebensrechtsorganisationen mit minimalen Ressourcen um jedes einzelne Kind kämpfen“, erklärte sie in der Pressemitteilung. Ziel sei es, erfolgreiche Projekte gezielt zu stärken und die europäische Zusammenarbeit im Lebensschutz auszubauen.
Für den 8. Juli sei zunächst eine digitale Fragerunde für registrierte europäische Pro-Life-NGOs geplant. Die offizielle Ausschreibung soll im September folgen. Die Bewerbungsphase ist für Oktober und November vorgesehen. Die Bekanntgabe der Gewinner sei für November oder Dezember geplant. DT/jna
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