Logo Johann Wilhelm Naumann Stiftung Lebensschutzinitiative

Neues Förderprogramm für Lebensrechts-NGOs

Mit der „EPIC Challenge“ wollen ALfA und die britische Organisation SPUC Projekte in Europa unterstützen. 
Cornelia Kaminski
Foto: ALfA | Cornelia Kaminski spricht auf dem „Pro Life Leaders Summit“ in London.

Die „Aktion Lebensrecht für Alle“ (ALfA) und die britische Lebensrechtsorganisation „Society for the Protection of Unborn Children“ (SPUC) haben am Montag ein neues Förderprogramm für Lebensrechtsorganisationen in Europa angekündigt. Dies geht aus einer Pressemitteilung von ALfA hervor. 

Lesen Sie auch:

Vorgestellt wurde die „EPIC Challenge“ bei einem gemeinsamen „Pro Life Leaders Summit“ in London. Nach Angaben der ALfA richtet sich das Programm an registrierte gemeinnützige Pro-Life-Organisationen aus ganz Europa. Gefördert werden sollen Projekte in fünf Bereichen: die Anerkennung der Menschlichkeit des ungeborenen Kindes, der Einsatz gegen die Abtreibungspille, die Stärkung von Schwangerschaftsberatungs- und Hilfszentren, die Senkung der Nachfrage in Abtreibungskliniken sowie Hilfen nach einer Abtreibung. Voraussetzung für eine Bewerbung ist die Zustimmung zu den Werten der Initiative sowie die Bereitschaft, konkrete Ergebnisse und Abschlussberichte vorzulegen.

Im ersten Jahr stehen insgesamt 60.000 Euro zur Verfügung. Vorgesehen sind ein Hauptzuschuss von 30.000 Euro sowie zwei weitere Zuschüsse in Höhe von jeweils 10.000 Euro. Damit sollen nach Angaben der Initiatoren Projekte gefördert werden, die messbare Fortschritte beim Schutz ungeplant Schwangerer und ungeborener Kinder erzielen.

Die ALfA-Vorsitzende Cornelia Kaminski erklärte, mit der „EPIC Challenge“ reagiere man auf eine Schieflage in Europa. „Überall in Europa werden Abtreibungen politisch ausgeweitet, während viele Lebensrechtsorganisationen mit minimalen Ressourcen um jedes einzelne Kind kämpfen“, erklärte sie in der Pressemitteilung. Ziel sei es, erfolgreiche Projekte gezielt zu stärken und die europäische Zusammenarbeit im Lebensschutz auszubauen.

Lesen Sie auch:

Für den 8. Juli sei zunächst eine digitale Fragerunde für registrierte europäische Pro-Life-NGOs geplant. Die offizielle Ausschreibung soll im September folgen. Die Bewerbungsphase ist für Oktober und November vorgesehen. Die Bekanntgabe der Gewinner sei für November oder Dezember geplant. DT/jna

Katholischen Journalismus stärken

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stärken Sie katholischen Journalismus!

Unterstützen Sie die Tagespost Stiftung mit Ihrer Spende.
Spenden Sie direkt. Einfach den Spendenbutton anklicken und Ihre Spendenoption auswählen:

Die Tagespost Stiftung-  Spenden

Die Printausgabe der Tagespost vervollständigt aktuelle Nachrichten auf die-tagespost.de mit Hintergründen und Analysen.

Themen & Autoren
Meldung Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V. Lebensschutz

Weitere Artikel

Für ein Gebet vor Gericht? Legale Ansichten werden in England kriminalisiert. Derweil will die Labour-Regierung den Islam gegen Kritik immunisieren.
31.10.2026, 09 Uhr
Claudia Hansen
Abtreibung als Lebensretter? Die EU-Kommission ist unter die Räuber der Abtreibungslobby gefallen. Zahlen müssen Frauen, Kinder und der europäische Gedanke.
27.02.2026, 11 Uhr
Franziska Harter

Kirche

Al-Sharaas „neues Syrien“ setzt auf die Diskriminierung der religiösen und ethnischen Minderheiten. Die Christen jedoch halten ihre humanitären Projekte für alle offen.
07.11.2026, 17 Uhr
Stephan Baier
Im November denkt man mehr an den Tod. Die christliche Hoffnung tröstet. Paulus spricht mit ermutigender Gewissheit von der Auferstehung.
07.11.2026, 21 Uhr
Martin Seiberl
Heute trifft Leo XIV. in Uruguay ein, der ersten Station seiner bislang längsten Auslandsreise, die ihn auch nach Argentinien und Peru führen wird.
06.11.2026, 08 Uhr
Guido Horst
Heute um kurz nach 7 Uhr flog er los! Was erwartet Papst Leo? Die Pastoralreise nach Uruguay, Argentinien und Peru aus historischer und ekklesiologischer Perspektive.
06.11.2026, 05 Uhr
José Francisco Serrano Oceja
Der Schutz der Ungeborenen und die Kraft des christlichen Zeugnisses: Trotz deutlicher Worte von Papst Leo an seinem ersten Tag in Uruguay ein begeisterter Empfang für den Gast aus Rom.
07.11.2026, 10 Uhr
Guido Horst