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Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft & Kultur
Archiv Inhalt Krieg in Nahost

Iranische Machtspiele

Amerikas arabische Freunde im Orient brauchen Frieden und Stabilität, doch der Iran dreht selbstsicher an der Eskalationsschraube
Gedenkfeier für Ali Khamenei
Foto: IMAGO/Fatemeh Bahrami (www.imago-images.de) | Die Führungsriege des Iran sieht sich als Sieger: Sie hat bewiesen, dass ihr politisches System stabiler und – trotz der gezielten Tötungen ihres Revolutionsführers Ali Khamenei sowie zahlreicher Generäle und Politiker – resilienter ist.

Der Krieg ist zurück im Persischen Golf. Das Memorandum von Juni, das in einen stabilen Frieden münden sollte, hat – wenig überraschend – nicht gehalten. Warum, so fragt man sich nicht nur in Washington, haben die Iraner einen für sie so vorteilhaften Deal mit Donald Trump mutwillig aufs Spiel gesetzt und einen neuen militärischen Schlagabtausch mit der führenden Weltmacht riskiert?

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