Logo Johann Wilhelm Naumann Stiftung Wahlen in Georgien

Drahtseilakt zwischen Russland und Europa

Am Samstag wählt Georgien eine neue Regierung. Dabei ist eine Eskalation zu befürchten.
Pro-westlicher Protest in Georgien
Foto: IMAGO/Stringer (www.imago-images.de) | Der pro-westliche Kurs gilt laut politischem Autor Stefan Haböck als Siegesgarant.

Die georgischen Wahlen am kommenden Samstag stehen unter keinen guten Vorzeichen. Das Land ist tief gespalten, so der politische Autor Stefan Haböck in der nächsten Ausgabe der „Tagespost“. Haböck zeichnet die historischen Verflechtungen des Landes nach, dessen geopolitische Handlungen stets einen „Drahtseilakt“ darstellen – eng verflochten einerseits mit Russland, andererseits immer einen Platz mit der EU anstrebend.

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Boden für pro-russische Narrative

Zwischen der aktuellen Regierung, die einen Kurs der Annäherung mit Moskau fährt, und der Opposition, die darin die Gefahr einer Anbindung Georgiens an Russland sieht und eine westlichere Politik anstrebt, sind die Fronten scharf: Staatlich-oligarchischen Deals, aber auch Angst vor „westlichen Kriegstreibern“ bereiten einen nahrhaften Boden für pro-russische Narrative. Obwohl ein pro-westlicher Kurs als politischer Siegesgarant gilt, ist mit Eskalationen zu rechnen, analysiert Haböck. DT/sdu

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Mit welchen Mitteln Russland pro-russische Narrative in Georgien stärkt, wie die Vergangenheit heute Georgiens Politik prägt und mehr über den Verlauf der Wahlen in Georgien erfahren Sie in der kommenden Ausgabe der „Tagespost“ sowie auf unserer Webseite.

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