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Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft & Kultur
Archiv Inhalt Chance oder Gefahr

Roboter gegen den Pflegenotstand

Roboter beruhigen und unterhalten, aber sie lieben nicht – was die künstlichen Helfer in der Pflege leisten können und wo ihre Grenzen liegen.
Roboter in der Pflege
Foto: Hartert | Im Stephanushaus der Rummelsberger Diakonie kommt der Roboter „Steffi“ bei den Heimbewohnern gut an. Menschliche Begleitung bleibt jedoch wichtig – etwa wenn Steffi Äußerungen missversteht oder bei sensiblen Themen zu hartnäckig nachfragt.

Mit tiefer, ruhiger Stimme begrüßt Assistenzroboter Lio die Heimbewohner, dann beginnt die Gymnastikrunde: Arme heben, Schultern lockern, Hände kreisen. Anschließend öffnet er Wasserflaschen, hebt heruntergefallene Gegenstände auf und plaudert mit den Bewohnern – auf Wunsch sogar im vertrauten Dialekt. Als die Runde beendet ist, fährt Lio selbstständig mit dem Aufzug in die zweite Etage, erinnert Heimbewohner Rudi an seinen bevorstehenden Arzttermin und macht sich dann auf den Weg zu Anni, die auf eine Massage wartet. Doch auf dem Flur entdeckt er Wolfgang am Boden liegen. Sofort schlägt der Roboter Alarm und verständigt Hilfe.

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