Eine sanfte Revolution zeichnet sich ab – sowohl in der Gesellschaft als auch in der Kirchenlandschaft. In wissenschaftlichen Begriffen der Psychologie ausgedrückt: Immer mehr Regression und Narzissmus bestimmen Verhalten und Strukturen. Zu beobachten ist ein breitenwirksamer Rückfall in eher unkritische, frühkindlich gefärbte Denkungsarten, denen offenkundig an Wohlgefühlen, aber auch an deren Durchsetzungsmacht liegt. Diese Entwicklung geht einher mit einem Rückgang intellektueller, auf Tiefe und Differenzierung bedachten Bestrebungen zugunsten eines Vormarsches gedanklicher Oberflächlichkeiten und entsprechender Neigung zu Vermischungen und Vereinheitlichungen.
Regressive Frömmigkeit auf dem Vormarsch?
Beobachtungen und Überlegungen zu einer gesamtkirchlichen Entwicklung.
