Die Bahnstrecke von Berlin nach Warschau führt an alten und neuen Orten der polnischen Frömmigkeit entlang. Wer mit dem Berlin-Warschau-Express in die polnische Hauptstadt reist, hält auch in der Kleinstadt Swiebodzin. Vom Bahnhof aus sieht der Reisende die 36 Meter hohe Christus-König-Statue, die unweigerlich an Rio de Janeiro erinnert. Seit wenigen Tagen hat Polen ein weiteres Pilgerziel: In dem Dorf Konotopie, etwa 300 Kilometer östlich von Swiebodzin, wurde am Hochfest Mariä Himmelfahrt eine monumentale Statue der Barmherzigen Muttergottes in der Nähe von Torun geweiht. Das schneeweiße Denkmal steht auf einem 15 Meter hohen Sockel, der als Aussichtsplattform dient.
Ein Monument für Polens Königin
In dem Dorf Konotopie bei Torun ist die größte Marienstatue Europas geweiht worden. Gestiftet hat sie ein Unternehmer als Dank für seine Genesung.
