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Der neue Opfer-Kult – kein Weg zur Heiligkeit 

Die Philosophin Maria-Sibylla Lotter plädiert für einen Perspektivwechsel bei Täter/Opfer-Zuschreibungen. Auch dem Opfer gebührt kritische Aufmerksamkeit in Bezug auf aktives Handeln.
Sind wir nicht alle irgendwie Opfer? In dieser musealen Bild-Installation weist der Künstler dem Betrachter mit Hilfe von Projektionstechnik die Position von Jesus beim letzten Abendmahl zu, die Apostel sind Alltagsmenschen. Henning von Gierke, Abendmahl und zwölf Begleiter (2010/11), erworben mit Unterstützung der Deutschen Post –   Stiftung; Museum am Dom, Würzburg.
Foto: Brinker | Sind wir nicht alle irgendwie Opfer? In dieser musealen Bild-Installation weist der Künstler dem Betrachter mit Hilfe von Projektionstechnik die Position von Jesus beim letzten Abendmahl zu, die Apostel sind Alltagsmenschen. Henning von Gierke, Abendmahl und zwölf Begleiter (2010/11), erworben mit Unterstützung der Deutschen Post – Stiftung; Museum am Dom, Würzburg.

„Du Opfer!“ schallt es über Berliner Pausenhöfe. Längst ist der ursprünglich aus dem religiösen Bereich stammende Begriff zur Beleidigung mutiert. Vermutlich hat sich das Wort aus dem Türkischen in die deutsche Sprache geschlichen und wurde von Deutschrappern propagiert als Schimpfwort für Menschen, die sich nicht zur Wehr zu setzen wissen und dem gehypten Anspruch auf Muskelmännlichkeit nicht entsprechen.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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