Die „Tagespost“ startet eine achtteilige Interview-Serie über Kirche, Gesellschaft und Glauben in Afrika. Unter dem Titel „Afrika: Kontinent der Hoffnung für die Kirche“ spricht „Tagespost“-Korrespondent Stephan Baier mit dem Zisterzienser P. Karl Wallner OCist, Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke (Missio) in Österreich.
Die Serie erscheint ab Samstag auf der Website und dem YouTube-Kanal der Zeitung. Jede Woche werden zwei Folgen veröffentlicht.
Karl Wallner: „Der Islam ist die größte Herausforderung“
Pater Karl Wallner, der Afrika wie seine sprichwörtliche Westentasche kennt, spricht in den Gesprächen unter anderem über die demografische Entwicklung Afrikas, den lebendigen Glauben vieler Katholiken sowie die große Zahl an Berufungen zum Priester- und Ordensleben. Gleichzeitig verschweigt er die Herausforderungen nicht: Viele Länder leiden unter politischer Instabilität, dysfunktionalen staatlichen Strukturen und Christenverfolgung. „Der Islam ist die größte Herausforderung“, sagt Wallner.
Zudem sieht der Zisterzienser in Afrika einen wichtigen Hoffnungsträger für die Zukunft der Kirche. Während in Europa vielerorts Priestermangel herrscht, unterstützen zunehmend afrikanische Priester die Seelsorge in den Ländern des deutschsprachigen Raums. Auch liturgisch und theologisch hat Afrika für viele lehramtstreue Katholiken in Europa an Bedeutung gewonnen.
Die Serie erscheint zu einem Zeitpunkt, in dem Afrika auch im Fokus der Weltkirche steht: Papst Leo XIV. wird vom 13. bis 23. April mehrere Länder des Kontinents besuchen – darunter Algerien, Kamerun, Angola und Äquatorialguinea.
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