Das ist die positive Botschaft des Abends, die jenseits aller deutlichen Unterschiede auch über den Tag hinausreicht: Hier kommen zwei Verleger zusammen, die beide nicht nur an eine Zukunft für ihre Medien glauben, sondern auch zutiefst davon überzeugt sind, dass diese Gesellschaft diese Medien benötigt. Und damit hängt eng zusammen: Deutschland tut es gut, wenn gestritten wird. Und dieser Streit muss möglichst breit geführt werden. So eine Debatte ist aber eben nur möglich, wenn alle im Land vorhandenen Sichtweisen dabei gehört werden. Die Aufgabe der Medien liegt darin, diese unterschiedlichen Perspektiven abzubilden.
Gegensätze ziehen sich an
Zwei Verleger, zwei verschiedene Welten: Berliner-Zeitungs-Verleger Holger Friedrich diskutierte mit Springer-Chef Mathias Döpfner.
