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Sofia Coppola: „Elvis und Priscilla sind amerikanische Ikonen“

Die gefeierte US-Regisseurin und Oscar-Preisträgerin spricht in der kommenden "Tagespost"-Ausgabe über ihren neuen Film „Priscilla“.
Sofia Coppola, Regisseurin, kommt zur Deutschlandpremiere des Films «Priscilla» in den Delphi-Filmpalast am Zoo.
Foto: Christoph Soeder (dpa) | Sofia Coppola, Regisseurin, kommt zur Deutschlandpremiere des Films «Priscilla» in den Delphi-Filmpalast am Zoo.

Nein - weder sie noch ihr berühmter Vater Francis Ford Coppola („Der Pate“) haben Elvis Presley, den 1977 verstorbenen „King of Rock and Roll“, jemals kennengelernt, sagt Sofia Coppola im Gespräch mit der „Tagespost“. Dennoch seien sowohl Elvis als auch seine Frau Priscilla amerikanische Ikonen - deswegen habe es sie gereizt, sich deren Ehe und Liebesbeziehung aus Sicht von dessen mittlerweile 78-jähriger Ex-Frau filmisch anzunähern, wie die Star-Regisseurin „Tagespost“-Autor Norbert Fink in der kommenden Ausgabe verrät.

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„Elvis war die große Liebe ihres Lebens, auch wenn ihre Beziehung sehr komplex war“, sagt Coppola über Priscilla Presley, deren Leben sie nun in Form des Films „Priscilla“ verfilmt hat, der ab Donnerstag in den deutschen Kinos läuft. Denn deren Liebe war durch ein eklatantes Machtungleichgewicht geprägt: Priscilla lernte bereits als 14-Jährige den zehn Jahre älteren Rockstar kennen. Der Film, basierend auf Priscilla Presleys Autobiographie „Elvis and me“, wirft einen Blick hinter die vermeintlich glamouröse Welt des Showbusiness - und zeigt die Wandlung ihrer Protagonistin von einem unbeholfenen jungen Mädchen zu einer selbstbewussten jungen Frau. DT/sta 

Warum Priscilla Presley dennoch ihre Ehe mit dem King of Rock and Roll nicht missen möchte und „Priscilla“ keineswegs eine Abrechnung mit Elvis Presley darstellt, erzählt Sofia Coppola in der nächsten Ausgabe der „Tagespost“.

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