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Es war Liebe auf den ersten Vers

Deutsche und Perser verbindet eine tiefe kulturelle Freundschaft. Gerade jetzt muss sie sich bewähren.
Feuilletonredakteur Henry C. Brinker, Hafis-Mausoleum
Foto: DT / IMAGO / Paul-Philipp Braun | Beeindruckte Goethe: der persische Dichter Hafis. Im Bild sein Mausoleum Shiraz.

Bittere Ironie der Geschichte: Ausgerechnet zwei Völker, die heute durch die politischen Zeitläufte und aktuellen Kriegskonstellationen voneinander getrennt erscheinen, verbindet eine der tiefsten kulturellen Freundschaften, die je zwischen Orient und Okzident gewachsen ist. Als Goethe den Divan des persischen Dichters Hafis in die Hände bekam, war er 65 Jahre alt. Er schrieb seinen West-östlichen Divan als Verneigung vor einem Mann, der sechs Jahrhunderte früher in Schiras gelebt hatte. Die persische Seele wird zum Spiegel seiner eigenen. Das war Liebe auf den ersten Vers. August von Platen senkte mit seinen Gaselen Persiens Dichtkunst endgültig in die deutsche Literatur ein.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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