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Papst Leo zeigt Donald Trump die rote Karte

Der US-Präsident hat die Apokalypse im Iran nicht wegen Rom abgesagt. Aber die Kirche stellt klar, dass Katholiken nein sagen müssen.
Vatikankorrespondent Guido Horst, Papst Leo XIV.
| Okay, das ist eine goldene Bibel und keine rote Karte. Ist aber auch angemessener für einen Papst.

Leo XIV. ist kein Mann spontaner Gesten, aber man kann sich auf ihn verlassen. Pünktlich zum üblichen Statement vor Medienvertretern am Dienstagabend vor der Rückfahrt von Castel Gandolfo nach Rom hat der Papst die von Präsident Donald Trump angedrohte Vernichtung der iranischen Gesellschaft als „nicht akzeptabel“ bezeichnet. Das sei nicht nur ein Verstoß gegen das Völkerrecht, sondern zeige auch „Hass und den Willen zur Zerstörung“. Nach Meinung vieler sei dieser Krieg ein ungerechter Krieg, und nun eskaliere er immer weiter, sagte Papst Leo den Journalisten vor seiner Sommerresidenz. Dieser Krieg löse keine Probleme.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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