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Der Guru hat (nicht) immer recht

Warum gerade eine sich als undogmatisch präsentierende Spiritualität Missbrauchsrisiken birgt: Sogar katholische Pfadfinder können sich verirren.
Sexuelle und spirituelle Gewalt wuchs auf liberalem Boden: Ein Untersuchungsbericht zur Aufarbeitung bei der DPSG stellt gewisse Annahmen infrage.
Foto: LarsxHeidrich (www.imago-images.de) | Sexuelle und spirituelle Gewalt wuchs auf liberalem Boden: Ein Untersuchungsbericht zur Aufarbeitung bei der DPSG stellt gewisse Annahmen infrage.

Anfang der 1980er-Jahre erlebte das Filmgenre „Sektendrama“ eine kurze Blüte. Kurz zuvor hatte der Massenselbstmord des „Peoples Temple“ in Guyana die Weltöffentlichkeit erschüttert, gleichzeitig erregten die Rekrutierungspraktiken sogenannter „Jugendreligionen“ Aufsehen. Heute noch sehenswert ist Ted Kotcheffs Film „Das Idol“ von 1982, nicht zuletzt dank Peter Fondas eindringlicher Darstellung eines charismatischen Sektenführers. Der Film schildert glaubwürdig und differenziert die Attraktivität neuer religiöser Bewegungen für junge Menschen wie auch die manipulativen Methoden, mit denen diese Gruppen ihre Anhänger an sich binden.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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