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Wie lässt sich die Lesekultur stärken?

Welchen Stellenwert der bildungsbürgerliche Literaturkanon und wissenschaftliche Publikationen noch haben: Der vor 200 Jahren gegründete Pustet Verlag zeigt, wie Erfolg mit Büchern möglich ist.
Buchmesse Frankfurt
Foto: Frank Rumpenhorst (dpa) | Heute dominieren im breit aufgestellten Verlag neben theologischen Themen auch das nie gesunkene Interesse an Biografien, Stadt- Länder- und Kulturgeschichte.

Die Sehnsucht nach gehaltvoller Literatur bleibt weiter groß. Auch wenn die Klassiker im Schulunterricht an Bedeutung verlieren. Dass aber Verlage auch über einen langen Zeitraum erfolgreich sein können, zeigt der vor 200 Jahren gegründete Pustet Verlag. Das Erfolgsgeheimnis von Pustet ist dabei nach wie vor die Verbindung der drei Standbeine, der Buchdruckerei, des Verlages und der Verlagsbuchhandlungen.

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Anstieg der Lesefähigkeit in der Bevölkerung

Eine große Hilfe für den jungen Verlag war der Anstieg der Lesefähigkeit der Bevölkerung Ende des 18. Jahrhunderts. Friedrich Pustet geht das Risiko ein und erhält im Juli 1820 die „uneingeschränkte Concession“ zum Buchhandel. Für den heutigen Verlagsleiter Fritz Pustet steht das Missale Romanum an erster Stelle unter den Leuchttürmen der Verlagsgeschichte. Heute dominieren im breit aufgestellten Verlag neben theologischen Themen auch das nie gesunkene Interesse an Biografien, Stadt- Länder- und Kulturgeschichte. So ist die Lust am Lesen unvermindert gestärkt.

DT/ari

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