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Wo die Friedensstifter Halt finden können

Den Jugendlichen sagt Leo XIV.: Die Hoffnung kommt von oben. Es ist Jesus Christus! Wir veröffentlichen eine Reihe seiner deutlichsten Appelle.
Papst Leo beim Treffen mit der Jugend am Maronitischen Patriarchat von Antiochien in Bkerké
Foto: IMAGO/VATICAN MEDIA (www.imago-images.de) | Papst Leo beim Treffen mit der Jugend am Maronitischen Patriarchat von Antiochien in Bkerké.

Ihr habt mich gefragt, wo ihr Halt finden könnt, um im Einsatz für den Frieden durchhalten zu können. Meine Lieben, diesen Halt kann keine Idee, kein Vertrag und kein moralisches Prinzip bieten. Das wahre Prinzip für neues Leben ist die Hoffnung, die von oben kommt: Es ist Christus! Jesus ist für das Heil aller gestorben und auferstanden. Er, der Lebendige, er ist das Fundament unseres Vertrauens. Er ist der Zeuge der Barmherzigkeit, die die Welt von allem Bösen erlöst.

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Wie der heilige Augustinus in Anlehnung an den Apostel Paulus sagt: „In ihm jedoch und von ihm haben wir den Frieden“. Der Friede ist nicht echt, wenn er nur die Frucht von Partikularinteressen ist, sondern er ist wirklich aufrichtig, wenn ich dem anderen das tue, von dem ich wünsche, dass der andere es mir tut (vgl. Mt 7,12). Mit erleuchtetem Geist sagte der heilige Johannes Paul II., dass „es keinen Frieden ohne Gerechtigkeit gibt, keine Gerechtigkeit ohne Vergebung.“ Genauso ist es: Aus der Vergebung entsteht Gerechtigkeit, die die Grundlage des Friedens ist.

Papst Leo beim Treffen mit der Jugend am Maronitischen Patriarchat von Antiochien in Bkerké, 1. Dezember 2025

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