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Leo XIV.: „Nie wieder Krieg!“

Papst Leo XIV. fordert einen gerechten Frieden für die Ukraine, die Freilassung der Gefangenen und die Rückführung der von Russland entführten Kinder zu ihren Familien.
Regina Coeli auf dem Petersplatz
Foto: IMAGO/Vatican Media (www.imago-images.de) | Für den Gazastreifen forderte der Papst eine sofortige Waffenruhe. Es müsse humanitäre Hilfe für die erschöpfte Zivilbevölkerung zugelassen werden.

Einen „echten, gerechten und dauerhaften Frieden“ für die Ukraine hat Papst Leo XIV. am Sonntagmittag auf dem römischen Petersplatz gefordert. Am Ende seines ersten „Regina Caeli“-Gebets auf der Mittelloggia der St.-Peters-Basilika erinnerte der neue Papst vor 100.000 Gläubigen an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren, aber auch an die Warnungen seines Vorgängers vor einem dritten Weltkrieg, der „in Stücken“ geführt werde. Leo XIV. appellierte an die führenden Politiker weltweit: „Nie wieder Krieg!“

Das Leid des geliebten ukrainischen Volkes im Herzen

Er selbst trage „das Leid des geliebten ukrainischen Volkes im Herzen“, sagte der Papst und forderte „so schnell wie möglich einen echten, gerechten und dauerhaften Frieden“. Wörtlich sagte Papst Leo XIV.: „Mögen alle Gefangenen freigelassen und die Kinder zu ihren Familien zurückgebracht werden.“ Experten zufolge sollen mehr als 20.000 ukrainische Kinder von der russischen Armee nach Russland verschleppt worden sein.

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Für den Gazastreifen forderte der Papst eine sofortige Waffenruhe. Es müsse humanitäre Hilfe für die erschöpfte Zivilbevölkerung zugelassen werden. Auch sollten alle Geiseln freigelassen werden, so Leo XIV. Erfreut zeigte sich der Heilige Vater in seiner kurzen Ansprache über den Waffenstillstand zwischen Indien und Pakistan. Er hoffe, dass durch Verhandlungen bald eine dauerhafte Einigung erzielt werde.  DT/sba

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