China droht unverhohlen damit, die lange Pattsituation in der Taiwan-Straße mit militärischen Zwangsmaßnahmen aufzubrechen, analysiert Thorsten Schreiweis in der kommenden Ausgabe der „Tagespost“. Angesichts der anstehenden Präsidentschaftswahlen würden Spekulationen breitgetreten, das kommunistische Regime könnte das als Momentum verstehen und versuchen, Taiwan in einem kriegerischen Akt gewaltsam zu vereinigen. Das bezweifelt Schreiweis: „China ist weiterhin militärisch auf absehbare Zeit nicht auf Augenhöhe mit den USA“, konstatiert er.
Stattdessen ziele die Volksrepublik darauf ab, den militärischen, finanziellen und politischen Preis für eine amerikanische Intervention zugunsten Taiwans so hochzuschrauben, dass die USA im Fall einer offenen Auseinandersetzung um die Insel nicht eingreifen werden. Für eine offene militärische Konfrontation sei China nicht bereit: „Das militärische und wirtschaftliche Risiko ist für die Volksrepublik zu groß und unkalkulierbar.“ DT/sdu
Lesen Sie die ganze Analyse der Situation zwischen China, Taiwan und der USA in der kommenden Ausgabe der „Tagespost“.






