Logo Johann Wilhelm Naumann Stiftung Taiwan und China

Taiwan: Ostasien befürchtet Schlagabtausch zwischen China und USA

Inmitten zunehmender Konflikte wächst die Sorge um den schwelenden Konflikt zwischen Taiwan und der Volksrepublik China.
US-Heimatschutzminister Alejandro Mayorkas und Wang Xiaohong, Minister für öffentliche Sicherheit von China geben sich die Hand
Foto: Tobias Steinmaurer (APA) | Geben sich die Hand: US-Heimatschutzminister Alejandro Mayorkas (l) und Wang Xiaohong, Minister für öffentliche Sicherheit von China.

China droht unverhohlen damit, die lange Pattsituation in der Taiwan-Straße mit militärischen Zwangsmaßnahmen aufzubrechen, analysiert Thorsten Schreiweis in der kommenden Ausgabe der „Tagespost“. Angesichts der anstehenden Präsidentschaftswahlen würden Spekulationen breitgetreten, das kommunistische Regime könnte das als Momentum verstehen und versuchen, Taiwan in einem kriegerischen Akt gewaltsam zu vereinigen. Das bezweifelt Schreiweis: „China ist weiterhin militärisch auf absehbare Zeit nicht auf Augenhöhe mit den USA“, konstatiert er.

Lesen Sie auch:

Stattdessen ziele die Volksrepublik darauf ab, den militärischen, finanziellen und politischen Preis für eine amerikanische Intervention zugunsten Taiwans so hochzuschrauben, dass die USA im Fall einer offenen Auseinandersetzung um die Insel nicht eingreifen werden. Für eine offene militärische Konfrontation sei China nicht bereit: „Das militärische und wirtschaftliche Risiko ist für die Volksrepublik zu groß und unkalkulierbar.“ DT/sdu

Lesen Sie die ganze Analyse der Situation zwischen China, Taiwan und der USA in der kommenden Ausgabe der „Tagespost“.

Themen & Autoren
Vorabmeldung

Kirche

Wenn Fasten zum Lifestyle wird, verdunkelt es das, worum es eigentlich geht.
22.03.2026, 13 Uhr
Sina Hartert
Mit einem feierlichen Requiem nahmen Kirche und Politik Abschied von Erfurts langjährigem Bischof Joachim Wanke. Bischof Feige erinnerte auch an seinen „legendären" Sinn für Humor.
22.03.2026, 11 Uhr
Meldung
Inmitten von Gewalt und Bedrohung setzt der Libanon ein sichtbares christliches Zeichen in der Bekaa-Ebene – als Pilgerstätte und Ort der Erneuerung.
20.03.2026, 14 Uhr
José García
Die Auferweckung des Lazarus zeigt die Macht Christi über den Tod , und verweist zugleich auf seine eigene Verherrlichung am Kreuz.
21.03.2026, 21 Uhr
Nina Heereman
Wenn der Römer essen geht, darf man auch mal Luft ablassen. Vor allem dann, wenn die kuriale Papierflut kein Ende nimmt.
22.03.2026, 05 Uhr
Mario Monte