Diese Krankheit führt nicht zum Tode, sondern dient der Verherrlichung Gottes. Durch sie soll der Sohn Gottes verherrlicht werden“ (Joh 11,4), antwortet Jesus, als ihn die Nachricht vom Sterben seines Freundes Lazarus erreicht. Diese Verherrlichung vollzieht sich auf zwei Ebenen, die untrennbar miteinander verbunden sind. Die erste Ebene ist die Auferweckung des Lazarus selbst. Auf dem Weg nach Betanien erklärt Jesus seinen Jüngern: „Lazarus, unser Freund, schläft“ – und gewährt uns damit einen Einblick in den göttlichen Blick auf den Tod: einen Schlaf, aus dem wir zur Auferstehung erwachen. Als sie Jesus zum Grab führen, weint er über den Tod seines Freundes. Die Präfation dieses Sonntags lautet treffend: ...
Wer an Jesus glaubt, wird leben
Die Auferweckung des Lazarus zeigt die Macht Christi über den Tod , und verweist zugleich auf seine eigene Verherrlichung am Kreuz.
