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Erzbischof von Lima mahnt vor Papstbesuch zu Frieden und Gelassenheit

Wir dürfen das Jahr nicht mit Gewalt beginnen, ruft der Erzbischof von Lima und Primas von Peru, Kardinal Juan Luis Cipriani, seinen Landsleuten zu. Im Hintergrund stehen die Spannungen nach den jüngsten politischen Ereignissen.
Kardinal Juan Luis Cipriani
| Der Erzbischof von Lima und Primas von Peru, Kardinal Juan Luis Cipriani, mahnt seine Landsleute zur Ruhe. Foto: Djacobo. Wikimedia (GNU-Lizenz).

Die Begnadigung des Ex-Präsidenten Alberto Fujimori durch Amtsinhaber Pedro Pablo Kuczynski am 24. Dezember, hatte zu einer Reihe von gewalttätigen Protesten in verschiedenen Teilen des Landes geführt.

Ohne Details des Falls zu erwähnen, sagte der Erzbischof von Lima und Primas von Peru, Kardinal Juan Luis Cipriani, in seiner Sendung „Dialogue of Faith“ (RPP) am 30. Dezember: „Ich möchte einen Einwurf machen. Wir dürfen das Jahr 2018 nicht mit Gewalttaten beginnen. Gewalt ist keine demokratische oder christliche oder rationale Sprache. Es ist keine menschliche Sprache, um Ideen zu Ausdruck zu bringen“.

Weiter sagte Kardinal Cipriani: „Wir müssen Gott bitten: Hilf uns, besonders deinen Gläubigen, damit sie in Frieden leben können, nicht umgeben von Gewaltakten und Drohungen. Drücken wir unser Unverständnis mit Niveau aus, mit Vernunft. Und dann, so glaube ich, werden wir den Papst in einem Klima des Friedens, der Gelassenheit, vereint als ein Land empfangen“.

Papst Franziskus wird Peru vom 18. bis 21. Januar besuchen.

Original: „No podemos comenzar el 2018 con violencia, afirma Cardenal peruano“ - ACI / Deutsche Fassung: jbj (verantwortlich für die Richtigkeit der Übersetzung)

Themen & Autoren
Alberto Fujimori Erzbischöfe Frieden und Friedenspolitik Kardinäle Papst Franziskus Pedro Pablo Kuczynski

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