Logo Johann Wilhelm Naumann Stiftung Freitag, 19 Uhr, Eintritt frei

Was darf Israel?

Nahost, Antisemitismus und die neue Tabulosigkeit: Philipp Peyman Engel spricht heute im „Tagespost“-Salon.
Der Journalist Philipp Peyman Engel
Foto: IMAGO/Christoph Hardt (www.imago-images.de) | Philipp Peyman Engel, 1983 geboren, gehört zu den markantesten journalistischen Stimmen Deutschlands. Der Chefredakteur der „Jüdischen Allgemeinen“ schreibt seit Jahren über jüdisches Leben, Antisemitismus und die ...

Der 7. Oktober hat nicht nur den Nahen Osten verändert. Auch in Deutschland ist seit dem Hamas-Massaker und den Konflikten im Nahen Osten und im Heiligen Land etwas ins Rutschen geraten. Debatten, die lange von Zurückhaltung geprägt waren, werden plötzlich mit großer Härte geführt. Freundschaften zerbrechen, Lager verhärten sich, moralische Gewissheiten geraten ins Wanken.

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Fragen, die früher kaum öffentlich gestellt wurden, stehen nun im Zentrum der gesellschaftlichen Auseinandersetzung: Was darf Israel im Kampf gegen den Terror? Wird bei der Bewertung Israels und seiner Selbstverteidigung gar mit zweierlei Maß gemessen? Wo beginnt Kritik – und wo endet sie im Antisemitismus? Und warum radikalisieren sich auch in Deutschland die Positionen so schnell?

Eine der markantesten journalistischen Stimmen Deutschlands

Über diese Fragen spricht am Freitag, 15. Mai, um 19 Uhr Philipp Peyman Engel im „Tagespost“-Salon auf dem Katholikentag im Lügensteinmuseum in der Würzburger Korngasse. Die Moderation übernimmt „Tagespost“-Feuilletonchef Henry C. Brinker. Der Eintritt ist frei, die Platzzahl begrenzt.

Philipp Peyman Engel, 1983 geboren, gehört zu den markantesten journalistischen Stimmen Deutschlands. Der Chefredakteur der „Jüdischen Allgemeinen“ schreibt seit Jahren über jüdisches Leben, Antisemitismus und die deutsche Israel-Debatte. Seine Essays erscheinen unter anderem im „Spiegel“, in der „ZEIT“ und in der „Tagespost“. Für seine publizistische Arbeit wurde er 2023 vom „Medium Magazin“ zum Chefredakteur des Jahres gewählt, 2024 erhielt er den Ricarda-Huch-Preis.

Im Zentrum des Abends steht auch der kontroverse Briefwechsel zwischen Engel und dem deutsch-ägyptischen Publizisten Hamed Abdel-Samad. Darin ringen zwei langjährige Freunde um Antworten auf Fragen, die derzeit weltweit diskutiert werden: Betreibt Israel in Gaza einen Genozid? Unterstützen die Palästinenser den Terror? Auf welcher Seite steht Deutschland? Und wie könnte eine Zukunft für die Region aussehen, die nicht nur aus Gewalt und Vergeltung besteht?

Der Abend verspricht keine einfachen Antworten. Gerade deshalb dürfte er zu den spannendsten und kontroversesten Veranstaltungen des Side Events gehören.


„Tagespost“-Salon im Lügensteinmuseum, Korngasse 12, Würzburg
Anreise: Tram 4 oder 5 bis Sanderstraße; Das Side Event in der Korngasse befindet sich direkt hinter der Karmelitenkirche St. Joseph und St. Maria Magdalena (Reuererkirche)

Freitag, 15. Mai 2026, 19 Uhr
Eintritt frei | begrenzte Platzzahl

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