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„Kirche ist nicht am Ende, sondern bleibt lebendig“

Christian Hümpfner sowie die Autoren Prof. Dr. Stephan Wahle und Raphael Bellmann sprechen mit der „Tagespost“ über eine Christenbefragung, ökumenische Perspektiven und die Frage, wie Kirche heute lebendig bleiben kann.
Gotteslob
Foto: Imago/Eibner | Ökumene verwirkliche sich bereits heute „im gemeinsamen Gotteslob“, sagt der Liturgiewissenschaftler Stephan Wahle im Gespräch mit der „Tagespost“.

Herr Hümpfner, wie kam es zu dem Projekt? Das Projekt entstand im Rahmen meines Studiums der Angewandten Theologie an der katho Paderborn. In einem Seminar von Prof. Dr. Kai Gallus Sander wurde die Frage nach einem „Kassensturz“ kirchlicher Tätigkeiten gestellt. In meiner Antwort darauf diagnostizierte ich ein deutliches Ungleichgewicht: Während die Diakonie vergleichsweise stark ausgeprägt ist, erscheinen Martyria, Liturgia und Koinonia deutlich unterrepräsentiert. Auf den Hinweis hin, dass es zu dieser Einschätzung bislang keine belastbaren Daten gibt, entwickelte sich die Idee, diese Beobachtung empirisch zu überprüfen. Ich konzipierte einen Fragebogen, der in Zusammenarbeit mit verschiedenen Wissenschaftlern ...

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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