Namen haben eine Bedeutung. Sie zeigen nicht nur die Person dahinter, sondern auch, wozu diese Person gesandt ist, erklärt Weihbischof Dominikus Schwaderlapp in der 81. Folge des „Katechismus-Podcast“. Der Name Jesus bedeute "Gott rettet".
Das Matthäusevangelium beschreibe, wie Maria bei der Verkündigung angewiesen worden sei, dem göttlichen Sohn den Namen Jesus zu geben, "denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen. Und Petrus spreche davon, dass "uns Menschen kein anderer Name unter dem Himmel gegeben" sei, "durch den wir gerettet werden sollen".
Merkt der Mensch seine Erlösungsbedürftigkeit?
"Der Mensch ist erlösungsbedürftig", stellt Schwaderlapp fest. Die Frage sei nur, ob der Mensch sich als erlösungsbedürftig erachte - auch im Alltag? Schließlich lebten wir in einem Land, "in dem vieles gut läuft", wir keine echte Not erleben müssten. Erst im Tod, dem niemand entrinnen könne, spürten wir unsere Erlösungsbedürftigkeit. Denn "keine Macht dieser Welt kann den Tod besiegen", so der Weihbischof. Es ist der Herr selbst, der uns retten wolle "vor dem Schrecken des Todes". Doch auch unabhängig vom Tod könnte täglich etwas passieren, das "uns in eine Katastrophe stürzt". Wie viele Sünden könne der Mensch begehen und andern Leid zufügen?
Demgegenüber stünden die guten Taten des MEnschen. Selbst die kleinst gute Tat sei eine Frucht der Rettung durch Jesus, gleichsam die „ausgestreckte Hand Jesu", die wir ergreifen, auch wenn uns dies nicht immer bewusst sei. Gott wirke in jedem Augenblick. Es liege an Menschen, sich retten zu lassen. Aber er meine oft, alles selber machen und schaffen zu können - bis dahin, dass der Mensch sich selbst neu kreieren wolle. Wir müssten stattdessen anerkennen, so der Weihbischof, dass wir geschaffen wurden, dass wir zerbrechlich und ohne Gottes Hilfe verloren sind. Dafür brauche es nur ein wenig Einsicht. Dann könne der Retter uns auch in unserm Leben wirklich retten. In diesem Augenblick. DT/dsc
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