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Neue Kardinäle sind in Sicht

Wenn Leo XIV. die Vorgabe von 120 Papstwählern einhält, könnte er bis zum Jahresende ein halbes Dutzend Kardinäle ernennen. Welche Akzente wird er setzen?
Papst Leo und die Kurie
Foto: Imago/ABACAPRESS | Papst Leo XIV. m Clementinensaal des Vatikans mit Kurienbeamten des Staatssekretariats.

Am 15. April wurde der italienische Kardinal Fernando Filoni 80 Jahre alt, wodurch sich die Zahl der wahlberechtigten Kardinäle auf 120 verringerte – die bis heute geltende Höchstzahl. Am 21. April wird der Spanier Juan José Omella Omella das gleiche Alter erreichen, am 22. Mai ein weiterer Italiener, Francesco Montenegro. Am 18. Juli ist der Jesuit Michael Czerny an der Reihe. Ende 2026 werden die wahlberechtigten Kardinäle somit 117 sein, während im Laufe des Jahres 2027 insgesamt zwölf Kardinäle das 80. Lebensjahr vollenden und damit ihr Stimmrecht in einem Konklave verlieren werden. So stellt sich also die Frage, wann Leo XIV. ein außerordentliches Konsistorium zur Ernennung neuer Kardinäle einberufen wird – das erste ...

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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