Der Passauer Bischof Stefan Oster hat während einer Audienz in Rom mit Papst Leo XIV. sprechen können. Wie er am Montag auf seiner Internetseite mitteilte, habe sich der Papst „geduldig Zeit genommen, um mit mir über die herausfordernde Situation der Kirche in Deutschland insgesamt zu sprechen“. Auch habe er sich nach der Kirche von Passau erkundigt. Oster hält sich im Rahmen einer Diözesanwallfahrt in Rom auf.
Madonna von Altötting als Geschenk
Das Gespräch mit dem Papst nannte Oster „brüderlich" und „ermutigend". Oster wörtlich: „Ich freue mich sehr, dass ich Papst Leo treffen konnte.“ Er sei dankbar für diesen Papst, der ein guter Zuhörer sei. Er frage nach und gehe in die Tiefe. Als Geschenk hat der Passauer Bischof dem Papst eine „sehr schöne Madonna von Altötting mitgebracht“.
Leo habe von Altötting gewusst, auch „dass sein Vorvorgänger, Papst Benedikt, dort seine geistliche Heimat hatte“, erzählte Oster weiter. Der Papst ließ die Passauer Pilgergruppe herzlich grüßen „und sendete ihr die besten Segenswünsche“. Das Bistum Passau hat die Pilgerfahrt im Rahmen des durch Papst Franziskus ausgerufenen Heiligen Jahres 2025 veranstaltet. Die Fahrt endet am kommenden Donnerstag. Zuvor hatte auch der Limburger Bischof und Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Georg Bätzing, mit dem Papst gesprochen. Auch er habe den Papst als „aufmerksamen Zuhörer und interessierten Seelsorger“ erlebt. DT/dsc
Die Printausgabe der Tagespost vervollständigt aktuelle Nachrichten auf die-tagespost.de mit Hintergründen und Analysen.










