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+++EILMELDUNG+++ Die ganze Kirche startet synodalen Prozess unter Federführung Roms

Mit einem großen synodalen Prozess will Papst Franziskus die Gespräche über Reformen in der Kirche auf Weltebene heben.
Synodalität à la Papst Franziskus
Foto: Remo Casilli (Reuters Pool/AP) | Sonderwege wie der in Deutschland können in den Prozess eingegliedert werden, müssen sich aber im Konzert des Weltepiskopats bewähren.

Der Synodale Weg in Deutschland bekommt ein Problem: Mit einem großen synodalen Prozess, den der Papst mit dem Generalsekretariat der römischen Bischofssynode am 9. und 10. Oktober in Rom eröffnen wird, will Franziskus die Gespräche über Reformen in der Kirche auf Weltebene heben. Sonderwege wie der in Deutschland können in den Prozess eingegliedert werden, müssen sich aber im Konzert des Weltepiskopats bewähren. Am Sonntag, den 17. Oktober dieses Jahres, soll die Synode in den Teilkirchen eröffnet werden.

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Vier Phasen des Prozesses

Es folgt dann eine zweite Phase des Prozesses in allen Ortskirchen und anderen kirchlichen Realitäten, die bis April 2022 dauert. Planung und Ablauf ist Aufgabe der Bischöfe und Bischofskonferenzen. Eine kontinentale Phase der Synode schließt sich vom September 2022 bis zum März 2023 an und mündet schließlich in die Generalversammlung der römischen Bischofssynode im Oktober 2023, für die nach der Kontinentalphase die „Lineamenta“, das Arbeitsdokument der Synode erarbeitet werden. 

Synodalität à la Franziskus

Einzelheiten will der Vatikan heute um 12 Uhr bekannt geben. Auch die Bischöfe Italiens werden ihre nationale Synode, die derzeit in Planung ist, in den weltweiten synodalen Prozess einbinden müssen. Vor allem aber der synodale Weg in Deutschland dürfte an den Inhalten, an der Synodalität, wie Franziskus sie sich vorstellt, und an den Zielen dieses großen universalen Reformwerks, das nun zweieinhalb Jahre die katholische Kirche in Atem halten wird, nicht vorbeigehen können und an ihm Maß nehmen müssen. 

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Guido Horst

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