Seine Reise nach Frankreich war ein voller Erfolg, dürfen nun auch Katholiken in Deutschland auf einen Besuch des Papstes hoffen? Leo XIV. kann sich das in absehbarer Zukunft zumindest vorstellen, eine Einladung liegt offenbar schon vor.
Auf dem Rückflug von seiner Frankreichreise nach Rom am Montagabend antwortete der Papst laut „Vatican News“ auf die Frage eines KNA-Journalisten: „Ich hoffe sehr, wieder dorthin zu reisen – ich war zwar schon einmal dort, aber nicht als Papst –, doch ich hoffe, Deutschland zu besuchen, so wie ich hoffe, viele andere Orte zu besuchen.“ Einen Zeitplan gebe es jedoch noch nicht. Außer dem Weltjugendtag in Korea gebe es für 2027 noch keine festen Termine in seinem Reisekalender.
Leo: Kirche in Deutschland nicht auf Weg des Absterbens
Den Kirchen in Deutschland traue er trotz ihrer derzeitigen Krise eine positive Entwicklung zu, so Papst Leo bei der traditionellen „fliegenden Pressekonferenz“. Er teile nicht die Ansicht, dass die Kirche in Deutschland auf dem Weg des Absterbens sei. Leo verwies auf die katholische Kirche in Frankreich, die viele bereits abgeschrieben hätten, die sich aber in den letzten vier Tagen bei seinem Besuch ganz anders gezeigt habe.
Für Deutschland zeigte sich der Papst überzeugt, dass es auch dort sehr viele Menschen gebe, die ihren christlichen Glauben leben und feiern wollen. Dafür müsse die Kirche den richtigen missionarischen Geist finden. Er sei daher optimistisch, obwohl er die vorhandenen Probleme sehe und erkenne.
Der Papst verwies darüber hinaus darauf, dass es eine Krise gebe, die nicht nur die katholische Kirche, sondern auch die protestantischen Kirchen hart getroffen habe. Sie treffe auch die Gesellschaft in Deutschland insgesamt. Der Papst betonte, er wolle mit dem Leitungspersonal der Kirche in Deutschland gemeinsam Wege suchen, um diesen Herausforderungen zu begegnen.
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